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Hänsel und Gretel — Oper von Engelbert Humperdinck

Dichtung: Adelheid Wette

Erlebe Engelbert Humperdincks märchenhafte Oper: kraftvoll, poetisch und voller Ohrwürmer. Das Werk öffnet einen Blick in die deutsche Seele – tiefgründig, abgründig und zugleich unterhaltsam – und ist durchsetzt mit volkstümlich gewordenen Melodien, die sofort ins Herz gehen.

Basierend auf dem Grimm-Märchen verknüpft die Partitur archaische Verlustängste, die Reue der Eltern und die Furcht der Kinder mit kindlichen Liedern sowie den tröstlichen Weisen von Sand- und Taumännchen. Die Geschichte endet versöhnlich und gehört zu den bekanntesten Werken Humperdincks.

Inhalt (Kurzfassung)

  • Im Haus des Besenbinders herrscht bittere Armut: Die Kinder leiden Hunger und müssen zum Beerensuchen in den Wald. Die Mutter reagiert jähzornig.
  • Im Wald tritt das Sandmännchen auf und beruhigt die Kinder – eine Nacht voller Zauber folgt.
  • Am nächsten Morgen erscheinen die Hexe und ihr verlockendes Lebkuchenhaus. Hänsel und Gretel müssen Mut beweisen, um die verzauberten Kinder zu befreien und die Hexe zu besiegen.

Leitung und Produktion

  • Musikalische Leitung: Wouter Padberg
  • Inszenierung: Benedikt Arnold
  • Bühnenbild: Alfred Peter
  • Kostümbild: Charlotte Morache
  • Lichtdesign: Susanne Reinhardt
  • Dramaturgie: Malte Kühn
  • Chorleitung: Martin Folz

Besetzung (Auswahl)

  • Hänsel: Zuzana Petrasová a. G.
  • Gretel: Lara Rieken
  • Die Knusperhexe: Janja Vuletić
  • Peter, Besenbinder: Yuriy Hadzetskyy
  • Gertrud, sein Weib: Danita Weatherstone
  • Sandmännchen: Noriko Kaneko
  • Taumännchen: Vanessa Lisette López-Gallegos
  • Kinder- und Jugendchor: des Theaters Trier
  • Orchester: Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

Spür den Zauber live: Sichere dir jetzt deine Karten und lass dich von dieser packenden Inszenierung mitreißen. Weitere Informationen und Karten über das Theater Trier.

Johann Sebastian Bacchus — Musik trifft Wein im Theater Trier

Erlebe eine spritzige musikalische Weinprobe, die Sinne und Stimmung gleichermaßen weckt. Im historischen Rahmen des Theater Trier verbinden wir Klangkunst und Genuss zu einem unverwechselbaren Abend.

Präsentiert wird das Format von Musikdramaturg Malte Kühn gemeinsam mit Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier. Die Gastgeber führen Dich aktiv durch Programm und Verkostung und schaffen lebendige Verbindungen zwischen Musik und Wein.

  • Musikalische Beiträge und fein abgestimmte Einspielungen durch Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier.
  • Moderation, Einordnung und spannende Hintergründe geliefert von Malte Kühn.
  • Eine dynamische Kombination aus Live-Klang und Weinverkostung, die neue Geschmacksschichten und Hörperspektiven eröffnet.

Sei dabei, wenn Klang und Aromen aufeinandertreffen — sichere Dir Dein Ticket und tauche ein in diesen energiegeladenen Abend voller Überraschungen!

Ein Zirkus voller Musik

Warum tragen die Musiker so schräge Kostüme — und wieso steht ein Zirkuszelt im Foyer? Stürz dich ins Abenteuer: Musikpädagogin Lucia Pedretti lädt dich und deine Kinder in einen lebendigen Zirkus voller Klänge, Farben und Überraschungen.

Mit einem Bläserensemble aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier tauchst du in die mutmachende Geschichte eines Clowns und seiner Freunde ein. Unter dem bunten Dach wird gemeinsam ein eigener Zirkus gegründet, in dem niemand zu einem Kunststück gezwungen wird. Die Kinder erleben hautnah, wie Musik zaubert, Tiere erwachen, man jongliert und ganz viel Quatsch gemacht wird — und sie dürfen selbst zu Artisten werden.

Pack die Familie ein und macht mit: Ein interaktives, fröhliches Konzert, das Kinder ab drei Jahren begeistert und zum Mitmachen animiert.

  • Ort: Foyer im Theater Trier, Trier
  • Veranstalter: Theater Trier
  • Besetzung: Bläserensemble aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier
  • Konzertform: Kinderkonzert
  • Altersempfehlung: ab 3 Jahren
  • Dauer: ca. 45 Minuten ohne Pause

Klangvoller Grusel: Orchester und Halloween-Party im Theater Trier

Am Vorabend von Allerheiligen vertreiben wir die bösen Geister – und zwar mit Musik, Spaß und jeder Menge Gänsehaut. Das Philharmonische Orchester lädt dich ein, wenn es Gruselhits und zauberhafte Soundtracks auf die Bühne katapultiert.

Komm verkleidet, verspielt oder komplett verrückt: Jung und Alt dürfen mitfiebern, mitschunkeln und sich mitten ins Geschehen stürzen. Die Stimmung wird lebendig, überraschend und überraschend laut – genau richtig für eine Nacht voller Schauer und Jubel.

  • Musikalische Leitung: Gocha Mosiashvili
  • Dramaturgie: Malte Kühn
  • Besetzung: Conférencier Malte Kühn, Conférencière Susanne Schieffer, Sänger Karsten Schröter

Auf dem Programm stehen orchestrale Klassiker der Pop- und Musikgeschichte, ergänzt durch klappernde Knochen, leuchtende Kürbisse und eine Reihe echter Gruselmomente. Das Ensemble spielt kraftvoll, überraschend und mit jeder Menge Theatralik.

Im Anschluss legen wir im Foyer nach: Party mit thematischen Getränken und Snacks, wo Trick or Treat auf Orchesterbeat trifft. Sei dabei, wenn das Theater bebt und die Nacht zum Fest wird!

Muttertier – Lesung: Schauspiel von Leo Lorena Wyss

Erlebe eine packende Lesung, die dich mitten hineinzieht: Drei Geschwister – Groß, Mittel und Klein – schauen immer denselben Film, spielen Titanic‑Szenen im Innenhof, mampfen Fischstäbchen und Erdnussflips und halten eine schlafende Mutter, die nicht geweckt werden darf. Wenn das Muttertier jedoch wach ist, kippt die Welt: Plötzlich wird gespielt, gelacht und sogar das Hallenbad wird zur gemeinsamen Zuflucht.

Doch das Aufleuchten des Glücks ist flüchtig. Bald ist die Mutter wieder müde und verschwindet ins Schlafzimmer. Die Große versucht verzweifelt, die Leerstelle zu füllen, die Mittlere wütet gegen sich selbst, und die Kleine zieht sich immer tiefer zurück. Am Krankenhausbett der Mutter reflektieren sie ihre Kindheit und ihren Umgang mit der psychischen Erkrankung der Mutter.

Leo Lorena Wyss’ poetische Sprache reißt das Publikum mit und lässt dich die Welt der Kinder intensiv miterleben — eine Welt, in der eine Mutter fehlt und Erinnerungen laut werden.

  • Leitung: Paulina Bourree
  • Dramaturgie: Elisa von Issendorff
  • Regieassistenz: Lea Seul
  • Besetzung: Susanne Schieffer, Eva Stempel, Aicha Bracht

Sinfoniekonzert II: Mahlers Fünfte – Hochromantik in vollem Klang

Im zweiten Sinfoniekonzert setzt das Orchester die Reihe zur Hochromantik kraftvoll fort und reißt Dich mitten ins musikalische Geschehen. Erlebe, wie intime Liedkunst auf monumentale Symphonik trifft und unvergleichliche Klangbilder entstehen.

Die Programmfolge verbindet die empfindsame Liedwelt Alban Bergs mit der groß angelegten Dramaturgie Gustav Mahlers. Die Mezzosopranistin Janja Vuletić nimmt Dich mit in Bergs Gefühlslandschaften und präsentiert die Sieben frühen Lieder für Gesang und Orchester mit strahlender Präsenz.

Gustav Mahlers Symphonie Nr. 5 stürzt zwischen kühner Militärmusik und tiefem Trauermarsch, webt volkstümliche Motive ein und entfaltet monumentale Gegensätze. Die Symphonie zeigt Mahlers ganze Bandbreite: leidenschaftlich, dramatisch und überraschend lebensbejahend.

  • Alban Berg (1885–1935): Sieben frühe Lieder für Gesang und Orchester
  • Gustav Mahler (1860–1911): Symphonie Nr. 5
  • Musikalische Leitung: GMD Jochem Hochstenbach
  • Dramaturgie: Malte Kühn
  • Mezzosopran: Janja Vuletić

Sei dabei, wenn Klang, Ausdruck und Emotionen in einem mitreißenden Abend zusammenbrechen und neu entstehen. Lass Dich packen — dieses Konzert fordert Deine Sinne und belohnt sie zugleich.

Die Schöne und das Biest – Theater Trier

Erlebe das zeitlose Familienmärchen neu: Ein Familienmärchen nach Jeanne Marie Leprince de Beaumont, pulsierend, berührend und voller Magie.

Als ein Kaufmann auf seiner Reise eine Rose pflückt, entfacht er den Zorn eines furchterregenden Ungeheuers. Das Biest verlangt Wiedergutmachung und fordert sein Leben – doch Belle trifft eine mutige Entscheidung und tritt an seiner Stelle an.

Statt Kerker empfängt man sie herzlich: Belle lernt die drolligen, verzauberten Diener kennen und baut eine unerwartete, besondere Verbindung zum Biest auf. Das Stück feiert innere Schönheit, Freundschaft und Akzeptanz und zeigt dir kraftvoll: Glück findest du nur, wenn du auf dein Herz hörst.

Mitreißende Bilder, lebendige Charaktere und packende Momente – diese Inszenierung zieht Jung und Alt in ihren Bann!

  • Inszenierung / Leitung: Stephan Vanecek
  • Bühnenbild: Tom Grasshof
  • Kostümbild: Yvonne Wallitzer
  • Lichtdesign: Jürgen Leinen
  • Dramaturgie: Nicole Berns
  • Musik: Timo Riegelsberger
  • Musikalische Einstudierung: Angela Händel
  • Belle: Lara Schitto
  • Biest / Prinz Philippe: Patrick Nellessen
  • Vater / Albert: Klaus-Michael Nix
  • Jean-Luc / Edmond: Samuel Schriefer
  • Bertrand / Fernand: Yannick Sturm
  • Kinder / Jugendtheater: Ensemble

Sei dabei, lass dich verzaubern und sichere dir jetzt deine Plätze im Theater Trier!

Einweihungsparty im Wechselwerk — Jetzt öffnet sich neuer Raum für Theater und freie Szene!

Feier mit uns die Eröffnung des Wechselwerks, dem neuen Anbau an der Tufa, der die kulturelle Bühne der Stadt spürbar erweitert. Gemeinsam mit den Gruppen der Tufa laden wir zu einem großen, bunten Eröffnungsfest ein. Sei dabei, wenn neuer Raum zum Leben erwacht und kreative Energie durch die Wände pulsiert.

Die Türen des Wechselwerks stehen allen offen: Entdecke ein vielfältiges Programm für Klein und Groß, erlebe zahlreiche kleine Programmpunkte und lass Dich überraschen. Kinder, Neugierige und Kulturfans — hier ist für jede und jeden etwas dabei.

Am Abend steigt ein feierlicher Festakt zur offiziellen Eröffnung des Neubaus. Freu Dich auf bewegende Worte, volle Emotionen und einen festlichen Moment, der den Auftakt für viele kommende Projekte markiert.

  • Besetzung:
  • Aicha Bracht
  • Stephan Vanecek
  • Eva Stempel
  • Harald Pilar von Pilchau
  • Barbara Ullmann
  • Giovanni Rupp
  • Joana Tscheinig
  • Susanne Schieffer

Überleben ist Programm: Die Antrobus durch Eiszeit, Sintflut und Weltkrieg

Erlebe ein Stück Menschheitsgeschichte, das wild, komisch und überraschend ist: Eine Vorstadt-Familie – inklusive ihres Dienstmädchens – behauptet sich quer durch die Jahrtausende und trotzt Eiszeit, Sintflut und schließlich einem Weltkrieg.

Vor dem Haus stehen frierende Haustiere wie ein Mammut und ein Dinosaurier, drinnen nörgeln die Kinder am Frühstückstisch – und mittendrin entfaltet sich ein absurdes, zutiefst menschliches Spektakel. Die Antrobus’ kämpfen ums Überleben, retten sich mal mit der Erfindung des Rades, mal mit der Weisheit alter Bücher und oft genug mit einem Quäntchen Glück.

Die Inszenierung spielt mit Formbrüchen, reflektiert über Theater und mixt Epochen auf skurrile Weise. Das öffnet Raum für bissige Kommentare, Selbstbeobachtung, aktuelle Bezüge und herrlich absurden Humor.

Ich will doch nur die Möglichkeit haben, neue Welten aufzubauen.

Komm vorbei und lass Dich mitreißen – hier wird Überlebenswille gefeiert, laut, klug und unvergesslich.

Leitung

  • Inszenierung: Tanju Girişken
  • Ausstattung: Lisa Chiara Kohler
  • Musik: Hans Könnecke
  • Video: Alireza Nesaei
  • Licht: Susanne Reinhardt
  • Dramaturgie: Karen Schultze

Besetzung

  • Maggie Antrobus: Barbara Ullmann
  • George Antrobus: Harald Pilar von Pilchau
  • Henry: Aicha Bracht
  • Gladys: Eva Stempel
  • Lily Sabina: Susanne Schieffer
  • Sprecher, Spielleiter, Dino, Berichterstatter: Martin Geisen
  • Telegrafenjunge, Wahrsagerin, Ärztin: Joana Tscheinig

Mixed Zone – Der letzte Mann

Erlebe Murnaus Meisterwerk neu: Der stumme Film Der letzte Mann (1924) trifft auf einen live gespielten Orchester-Soundtrack und entfaltet so ein intensives, mitreißendes Kinoerlebnis. Diese Verbindung aus Filmgeschichte und Live-Musik zieht dich mitten hinein in die Bildwelt und macht jede Szene spürbar.

Friedrich Wilhelm Murnau gilt als einer der herausragenden Regisseure der Weimarer Republik. Seine neuartige, entfesselte Kameraführung öffnete neue filmische Effekte und erspähte völlig neue Räume auf der Leinwand — ein Meilenstein der Filmkunst.

Der Film erzählt den erbarmungslosen Niedergang eines Hotelportiers: Sein Ansehen hängt an der prächtigen Portiersuniform, und als er altersschwach die Arbeit nicht mehr leisten kann, stürzt seine gesamte Reputation ein. Die erschütternde Handlung packt dich emotional und lässt soziale Mechanismen klarer erkennen.

  • Film: Der letzte Mann (Friedrich Wilhelm Murnau, 1924)
  • Musik: Giuseppe Becce (1924), Bearbeitung Detlev Glanert (2002)
  • Musikalische Leitung: GMD Jochem Hochstenbach
  • Rechte: Mit freundlicher Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Tritt näher: Detlev Glanerts Bearbeitung verstärkt die Wirkung des Stummfilms und macht die dramatische Handlung musikalisch unmittelbar erfahrbar. Lass dich von Klang und Bild gleichzeitig packen.

Tipp: Die Ausstellung „Die Zwanzigerjahre in Trier. Goldene Jahre, dunkle Zeiten“ im Stadtmuseum Simeonstift widmet dem Film der 20er-Jahre einen Bereich — ein lohnender Besuch vor oder nach der Aufführung.

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