
Drei Verkehrsunfallfluchten in Wittlich und Bausendorf: Die Polizei sucht dringend Zeugen und nimmt Hinweise unter 06571 9260 entgegen.
Gleich drei Verkehrsunfallfluchten innerhalb weniger Tage beschäftigen derzeit die Polizeiinspektion Wittlich. In allen drei Fällen verließen unbekannte Fahrzeugführer die Unfallstellen, ohne ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Die Polizei hat die Unfälle aufgenommen, Spuren gesichert und bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung.
Im Zeitraum zwischen dem 13. August 2026 und dem 15. August 2026 gegen 12:00 Uhr ereignete sich der erste Vorfall in der St.-Bernhard-Straße in Wittlich. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer kollidierte aus bisher unbekannten Gründen mit einem ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellten Personenkraftwagen der Marke Hyundai und beschädigte diesen an der Fahrzeugfront. Anschließend entfernte sich der Verursacher vom Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen.
Die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Wittlich nahmen den Unfall auf und sicherten vorhandene Spuren. Hinweise auf den Unfallverursacher liegen bislang nicht vor.
Nur wenige Tage später, im Zeitraum vom 16. August 2026 ab 14:00 Uhr bis zum 17. August 2026 um 05:30 Uhr, ereignete sich ein weiterer Fall von Unfallflucht – diesmal in der Danziger Straße in Wittlich. Erneut war ein ordnungsgemäß geparkter Personenkraftwagen der Marke Hyundai betroffen. Ein unbekannter Fahrzeugführer kollidierte mit dem Fahrzeug und beschädigte es im Bereich der linken Seite. Auch in diesem Fall flüchtete der Verursacher, ohne die Polizei oder den Geschädigten zu informieren.
Die Polizeiinspektion Wittlich hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die in diesem Zeitraum in der Danziger Straße etwas Auffälliges beobachtet haben, sich zu melden.
Der dritte und möglicherweise gefährlichste Vorfall ereignete sich am 17. August 2026 gegen 17:50 Uhr auf der Kreisstraße 32 zwischen Bausendorf und Hontheim. Ein unbekannter Fahrzeugführer geriet in einem Kurvenbereich aufgrund eines Verstoßes gegen das Rechtsfahrgebot auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dabei seitlich mit einem entgegenkommenden Personenkraftwagen. Dieser Unfall hätte weit schlimmer ausgehen können – dennoch entschied sich auch in diesem Fall der Verursacher dazu, die Unfallstelle unerlaubt zu verlassen, ohne Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu informieren.
Der Unfall wurde ebenfalls durch die Polizeiinspektion Wittlich aufgenommen und Spuren wurden gesichert. Der entgegenkommende Fahrer, dessen Fahrzeug seitlich beschädigt wurde, erstattete Anzeige wegen Unfallflucht.
Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort – umgangssprachlich als Fahrerflucht bekannt – ist in Deutschland keine Bagatelle, sondern eine Straftat. Wer nach einem Verkehrsunfall flüchtet, ohne den Geschädigten oder die Polizei zu informieren, riskiert empfindliche Strafen: Geldstrafen, den Entzug der Fahrerlaubnis und im schlimmsten Fall sogar eine Freiheitsstrafe. Besonders ärgerlich für die Betroffenen ist, dass sie auf dem Schaden sitzen bleiben können, wenn der Verursacher nicht ermittelt wird. Genau deshalb ist die Mithilfe der Bevölkerung in solchen Fällen so wertvoll.
In allen drei Fällen sind die Ermittlungen der Polizeiinspektion Wittlich auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Wer in den genannten Zeiträumen etwas Verdächtiges beobachtet hat – sei es ein auffällig fahrendes Fahrzeug, ein beschädigtes Auto am Straßenrand oder eine Person, die sich nach einem Unfall eilig entfernt hat – wird gebeten, sich umgehend zu melden.
Jeder Hinweis – auch wenn er zunächst unbedeutend erscheint – kann entscheidend zur Aufklärung der Fälle beitragen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Zeugenhinweise anonym entgegengenommen werden können.
Die drei Vorfälle innerhalb weniger Tage im Bereich Wittlich und Bausendorf zeigen, wie wichtig es ist, im Straßenverkehr Verantwortung zu übernehmen. Wer in einen Unfall verwickelt wird, ist gesetzlich verpflichtet, anzuhalten und den Schaden zu melden – egal wie gering er erscheinen mag. Fahrerflucht schadet nicht nur den unmittelbaren Opfern, sondern belastet auch das gesamte Vertrauen in die Verkehrssicherheit. Wer Zeuge einer der beschriebenen Situationen war oder Hinweise auf die Verursacher geben kann, sollte sich an die Polizei Rheinland-Pfalz wenden.






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