
Zwischen Bollendorf und Wallendorf kam es wiederholt zu Vegetationsbränden. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise zu möglichen Verursachern.
Im Waldgebiet zwischen Bollendorf und Wallendorf ist es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Vegetationsbränden gekommen. Wie die Polizeidirektion Wittlich mitteilt, gingen die Brände nach dem aktuellen Ermittlungsstand jeweils von derselben Feuerstelle aus. Für die Region an der Sauer, die bei Wanderern und Ausflüglern gleichermaßen beliebt ist, ist das ein beunruhigendes Signal – schließlich reicht bei trockener Vegetation oft ein kleiner Funke, um einen großflächigen Waldbrand auszulösen.
Dass es bislang nicht zu größeren Schäden gekommen ist, verdankt sich laut Polizei vor allem aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern. Sie hatten die Brände frühzeitig entdeckt und gemeldet, sodass eine Ausbreitung der Feuer jeweils verhindert werden konnte. Ohne dieses schnelle Eingreifen hätte die Situation in dem betroffenen Waldstück deutlich gefährlicher verlaufen können.
Die Kriminalpolizei Wittlich hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. Ziel ist es, herauszufinden, wie die Brände entstanden sind und wer möglicherweise dafür verantwortlich ist. Da die Feuer offenbar wiederholt von derselben Stelle ausgingen, gehen die Ermittler einer möglichen Systematik nach.
Um den oder die Verursacher zu ermitteln, ist die Polizei auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Wer Beobachtungen gemacht hat, die mit der Entstehung der Brände oder möglichen Verursachern in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bitburg unter der Telefonnummer 06561/96850 entgegen. Auch die Kriminalinspektion Wittlich steht für Rückfragen unter 06571-95000 zur Verfügung.
Besonders im Bereich der betroffenen Waldgebiete bittet die Polizei alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besucher um erhöhte Wachsamkeit. Verdächtige Beobachtungen sollen möglichst unverzüglich gemeldet werden, damit mögliche neue Brandherde frühzeitig erkannt und weitere Schäden verhindert werden können.
Die aktuellen Vorfälle nimmt die Polizei zum Anlass, noch einmal ausdrücklich auf die geltenden Regelungen zum Schutz vor Waldbränden hinzuweisen. Diese gelten grundsätzlich das ganze Jahr über, gewinnen aber gerade in trockenen Phasen zusätzliche Bedeutung:
Diese Vorgaben dienen nicht nur dem Schutz von Flora und Fauna, sondern auch der Sicherheit von Menschen, die sich im oder in der Nähe des Waldes aufhalten. Gerade in einem beliebten Naherholungsgebiet wie dem zwischen Bollendorf und Wallendorf, das viele Menschen aus Trier und der Region für Spaziergänge und Wanderungen nutzen, ist die Einhaltung dieser Regeln besonders wichtig.
Ob es sich bei den wiederholten Bränden um Fahrlässigkeit, etwa durch eine unsachgemäß genutzte Feuerstelle, oder um vorsätzliches Handeln handelt, ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Wittlich arbeitet daran, die genauen Umstände aufzuklären. Bis dahin bleibt die Aufforderung an die Bevölkerung bestehen, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen im Waldgebiet zwischen Bollendorf und Wallendorf zeitnah der Polizei zu melden.
Für Antenne Trier bleibt das Thema relevant: Die Region lebt von ihren Wäldern und Naherholungsgebieten, und deren Schutz betrifft letztlich alle, die hier leben oder die Landschaft rund um Trier zu schätzen wissen. Wir werden über den Fortgang der Ermittlungen berichten, sobald neue Informationen vorliegen.






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