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Neue Infobox an der Porta Nigra informiert über Großumbau

Neue Infobox an der Porta Nigra in Trier informiert für rund 70.000 Euro über den geplanten Großumbau des Umfelds und seine Hintergründe.

Redaktion
·
2. November 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Stunden

Neuer Treffpunkt in der Fußgängerzone

An der Ecke Simeonstraße und Margaretengässchen in Trier steht seit Kurzem eine neue Infobox. Wie die Stadt Trier mitteilt, besteht die Konstruktion aus drei nach außen gebogenen Wänden, die mit gelben Lamellen transparent gestaltet sind und einen von allen Seiten zugänglichen Raum schaffen. Im Zentrum stehen vier Infotafeln und ein Bildschirm, die über die anstehende, mehrjährige Umgestaltung des Umfelds der nahe gelegenen Porta Nigra informieren sollen.

Informationen in drei Sprachen

Laut Angaben der Stadt Trier wird das Bauprojekt samt geänderter Verkehrsführung und städtebaulicher Aufwertung auf zwei Tafeln in Deutsch, Englisch und Französisch ausführlich dargestellt. Eine weitere Tafel widmet sich der Baugeschichte der Porta Nigra, eine vierte dem Vorhaben Klimaraum Alleenring. Der hochformatige Bildschirm soll im Lauf der Bauarbeiten fortlaufend aktuelle Meldungen und Informationen zeigen. Baudezernent Dr. Thilo Becker begründet den Schritt laut der Mitteilung mit einem anhaltenden Informationsbedürfnis der Trierer Bevölkerung sowie von Touristinnen und Touristen, für die mit der Infobox ein dauerhafter Anlaufpunkt geschaffen werden solle.

Hochschulprojekt als Ursprung

Die vom Amt für Stadt- und Verkehrsplanung initiierte Infobox geht nach Angaben der Stadt Trier auf ein interdisziplinäres Kursprojekt am Campus Gestaltung der Hochschule Trier zurück. Verantwortlich zeichneten Professor Christopher Ledwig vom Fachbereich Kommunikationsdesign und Professor Dirk Schluppkotten vom Fachbereich Innenarchitektur. Eine Fachjury bewertete mehrere studentische Entwürfe und entschied sich für das nun realisierte Modell „Porta Vision“, entwickelt von Laura Pietsch und Kilian Barfuß. Die handwerkliche Umsetzung der Konstruktion übernahm die Firma Schneider Metallbau.

70.000 Euro Kosten, überwiegend gefördert

Die Kosten für die Infobox beliefen sich laut Stadt Trier auf rund 70.000 Euro. Der Großteil davon wird durch einen 90-prozentigen Zuschuss aus Mitteln der Städtebauförderung getragen. Damit verbleibt nur ein kleiner Eigenanteil für die Stadt, während die Infobox über Jahre hinweg als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um den Umbau des Porta-Nigra-Umfelds dienen soll.

Quellen


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