
In Osann-Monzel leistete ein 35-jähriger Mann bei seiner Ingewahrsamnahme Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten.
Am Abend des 24. August 2026 wurde die Polizeiinspektion Wittlich gegen 20:45 Uhr zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. In der Trierer Straße in Osann-Monzel hatte eine offenbar psychisch auffällige Person die Aufmerksamkeit von Passanten erregt. Mehrere Personen hatten zuvor die Polizei alarmiert, nachdem der Mann sie in wirren Sätzen angesprochen hatte und orientierungslos wirkte.
Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen amtsbekannten 35-jährigen Mann, der zum Zeitpunkt des Einsatzes ohne festen Wohnsitz war. Die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Wittlich trafen die Person vor Ort an und stellten fest, dass sich der Mann offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand.
Ein sachliches Gespräch mit dem 35-Jährigen war nach Angaben der Polizei nicht möglich und auch nicht zielführend. Angesichts des Zustands des Mannes entschieden die Einsatzkräfte, ihn in Gewahrsam zu nehmen – eine Maßnahme, die sich als alles andere als einfach erweisen sollte.
Der Mann wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und leistete aktiven Widerstand. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, sahen sich die Beamtinnen und Beamten gezwungen, den 35-Jährigen zu fesseln. Während des Einsatzes beleidigte der Mann die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten und trat um sich. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wurde der 35-Jährige einer psychiatrischen Klinik zugeführt. Damit fand der Einsatz seinen vorläufigen Abschluss. Die Polizeiinspektion Wittlich hat den Vorfall entsprechend dokumentiert.
Der Einsatz in Osann-Monzel zeigt einmal mehr, wie herausfordernd die Arbeit der Polizei in Situationen sein kann, in denen Menschen offenkundig in einer psychischen Krise stecken. Die Beamtinnen und Beamten müssen dabei nicht nur deeskalierend vorgehen, sondern auch die öffentliche Sicherheit und die Gesundheit der betroffenen Person im Blick behalten – selbst wenn dies, wie in diesem Fall, mit körperlichem Widerstand verbunden ist.
Weitere Informationen zu dem Vorfall sowie Rückfragen können direkt an die Polizeiinspektion Wittlich gerichtet werden. Diese ist unter der Telefonnummer 06571/9260 oder per E-Mail an piwittlich@polizei.rlp.de erreichbar.






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