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Trier plant mehr Platz und Sicherheit für Fußgänger im Karl-Marx-Viertel

Fußverkehrs-Check im Trierer Karl-Marx-Viertel: 16 Vorschläge für mehr Sicherheit und weniger Barrieren liegen vor, Abschlussbericht folgt Ende 2026.

Redaktion
·
24. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Stunde

16 Vorschläge für sichere Gehwege

Im Trierer Karl-Marx-Viertel sollen Fußgänger künftig mehr Raum und weniger Hindernisse vorfinden. Wie lokalo.de berichtet, wurden beim Fußverkehrs-Check 2026 zahlreiche Schwachstellen im Viertel festgestellt: zu hohe Bordsteine, zu schmale Gehwege und fehlende sichere Straßenquerungen gehören demnach zu den größten Problemen. Aus der Analyse sind inzwischen 16 konkrete Verbesserungsvorschläge entstanden.

Zu den geplanten Maßnahmen zählen laut lokalo.de ein neuer Zebrastreifen an der Lorenz-Kellner-Straße sowie Veränderungen an der Verkehrsführung im Bereich der Römerbrücke. Auch an der Antoniusstraße sind Verbesserungen vorgesehen. Ziel der Vorschläge ist es, den Fußverkehr im Viertel sicherer zu machen, Barrieren abzubauen und den Fußgängern insgesamt mehr Platz im Straßenraum einzuräumen.

Becker: Fußverkehr lange vernachlässigt

Beim Abschlussworkshop im Mediaforum äußerte sich Baudezernent Dr. Thilo Becker nach Angaben von lokalo.de selbstkritisch zur bisherigen Verkehrsplanung. Der Fußverkehr sei über viele Jahrzehnte hinweg ein „komplett vernachlässigtes Verkehrsmittel“ gewesen. Becker verwies laut dem Bericht darauf, dass nahezu jede Form der Mobilität zu Fuß beginnt – unabhängig davon, ob Menschen anschließend ins Auto steigen, aufs Fahrrad wechseln oder den Bus nutzen.

Diese Einschätzung verdeutlicht, warum die Stadt dem Thema nun offenbar mehr Gewicht verleihen will. Der Fußverkehrs-Check im Karl-Marx-Viertel liefert dafür die fachliche Grundlage, auf der die vorgelegten Vorschläge basieren.

Abschlussbericht bis Jahresende, politische Beratung folgt

Nach Angaben von lokalo.de soll der Abschlussbericht zum Fußverkehrs-Check bis Ende 2026 vorliegen. Erst danach wird über weitergehende Maßnahmen politisch beraten. Ob und in welchem Umfang die 16 Vorschläge tatsächlich umgesetzt werden, ist damit noch offen – die Entscheidung liegt bei den politischen Gremien der Stadt.

Für das Karl-Marx-Viertel bedeutet das: Die Analyse der Schwachstellen ist abgeschlossen, konkrete bauliche Veränderungen stehen jedoch noch aus. Mit dem Zebrastreifen an der Lorenz-Kellner-Straße und den geplanten Anpassungen an Römerbrücke und Antoniusstraße liegen aber bereits erste greifbare Vorschläge vor, die in den kommenden Monaten diskutiert werden dürften.

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