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Ungewöhnlicher Einsatz in Trier-West: Patient über Drehleiter gerettet

In Trier-West seilten Höhenretter der Feuerwehr einen Patienten per Drehleiter aus einem Spitzboden, da die enge Speichertreppe keinen Transport zuließ.

Redaktion
·
28. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 5 Stunden

Höhenretter bringen Patienten aus dem Spitzboden

In Trier-West ist es am frühen Donnerstagabend zu einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz gekommen. Wie die Stadt Trier mitteilt, waren Rettungsdienst und Notarzt zunächst wegen eines internistischen Notfalls alarmiert worden. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass sich der Patient im Spitzboden eines Mehrfamilienhauses befand und nicht über die enge Speichertreppe abtransportiert werden konnte.

In dieser Situation wurden die Höhenretter der Trierer Berufsfeuerwehr hinzugezogen. Laut Stadt Trier bauten die Einsatzkräfte kurzerhand ein Dachfenster aus, um Zugang zu schaffen. Anschließend seilten sie den Patienten mithilfe einer Schleifkorbtrage, die an der Drehleiter befestigt war, bis zum wartenden Rettungswagen ab. Danach übernahm der Rettungsdienst den weiteren Transport in ein Trierer Krankenhaus.

Spezialeinheit für schwierige Einsatzorte

Bei den Höhenrettern handelt es sich nach Angaben der Stadt Trier um eine Einheit aus 15 speziell ausgebildeten Feuerwehrleuten, die für Rettungs- und Hilfeleistungseinsätze in Höhen und Tiefen geschult sind. Die sogenannte „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ (SRHT) kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine Einsatzstelle schwer zugänglich ist. Das betrifft laut Stadt Trier nicht nur hohe Gebäude, sondern etwa auch Felsen, Kräne, Bäume, Schächte oder Gruben.

Alle Mitglieder der Höhenretter-Einheit verfügen zusätzlich über eine rettungsdienstliche Ausbildung. Dadurch kann die medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten auch in solchen besonders schwierigen Einsatzlagen sichergestellt werden.

Rund 20 Einsatzkräfte im Einsatz

Für die Rettung des Patienten aus dem Dachgeschoss waren nach Angaben der Stadt Trier rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Trier im Einsatz, unterstützt von einer Notärztin sowie der Polizei Trier. Der Einsatz zeigt, wie die speziell ausgebildete Höhenretter-Einheit auch bei ungewöhnlichen baulichen Gegebenheiten eine sichere medizinische Versorgung und Rettung ermöglichen kann.

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