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Bundesliga-Neuling mit System: Wie Elversberg den FC Augsburg fordern will

Bundesliga-Neuling SV Elversberg trifft auf den FC Augsburg: Kaderplanung, Saisonstart und persönliche Geschichten im Rückblick nach Angaben des FC Augsburg.

Redaktion
·
15. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Woche

Saarländischer Senkrechtstarter trifft auf den FC Augsburg

Am 6. Spieltag der Bundesliga empfängt die SV Elversberg den FC Augsburg. Wie der FC Augsburg auf seiner offiziellen Website berichtet, ist die SVE ein Bundesliga-Neuling, der sich als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga den direkten Aufstieg sicherte, nachdem die Mannschaft bereits in der Vorsaison in der Relegation knapp am 1. FC Heidenheim gescheitert war.

Starker Saisonstart mit Dämpfer zuletzt

Nach Angaben des FC Augsburg sorgte Elversberg unter Aufstiegstrainer Vincent Wagner direkt für Aufsehen: Zum Auftakt gelang ein 3:2-Heimsieg gegen Bayer Leverkusen, anschließend setzte sich die Mannschaft mit einem 4:3-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach durch, obwohl sie zwischenzeitlich mit 1:3 zurücklag. Danach blieb die SVE jedoch drei Spiele in Folge ohne Sieg und verlor zuletzt 0:1 bei Union Berlin. Damit steht der Aufsteiger aktuell auf Tabellenplatz neun.

Kaderplanung mit klarem Konzept

Der FC Augsburg verweist darauf, dass Elversberg im Sommer rund zehn Millionen Euro investierte und mit Cole Campbell von Borussia Dortmund, Maurice Krattenmacher vom FC Bayern München sowie Lukasz Poreba vom Hamburger SV neue Spieler verpflichtete. Zusätzlich holte der Verein mit Noel Futkeu von Eintracht Frankfurt, Francis Onyeka von Bayer Leverkusen und Noah Darvich vom VfB Stuttgart mehrere Leihspieler nach Elversberg. Dieses Modell gilt laut dem FC Augsburg als zentraler Erfolgsfaktor, mit dem sich der Verein unter dem früheren Sportvorstand Ole Book, der inzwischen als Sportdirektor bei Borussia Dortmund arbeitet, von der Regionalliga bis in die Bundesliga entwickelte. In der Vergangenheit liefen demnach unter anderem Nick Woltemade, Paul Wanner, Fisnik Asllani und in der vergangenen Saison auch der heutige Nationalspieler Bambasé Conté leihweise für die SVE auf.

Persönliche Geschichten im Duell

Für FCA-Profi Robin Fellhauer hat die Partie laut dem FC Augsburg eine besondere Bedeutung: Der 28-Jährige spielte sechs Jahre für die SV Elversberg, absolvierte in dieser Zeit 178 Pflichtspiele und erzielte dabei 17 Tore sowie 37 Vorlagen, ehe er im Sommer 2025 nach Augsburg wechselte. Auch auf Elversberger Seite gibt es Verbindungen zum FCA: Die SVE-Profis Lukas Petkov und Lasse Günther standen ebenfalls bereits beim FC Augsburg unter Vertrag und sammelten dort ihre ersten Erfahrungen im Profibereich.

Bilanz spricht für Augsburg

Die bisherige direkte Bilanz zwischen beiden Vereinen fällt laut dem FC Augsburg klar zugunsten der Fuggerstädter aus: In neun Duellen feierte der FCA vier Siege, vier weitere Partien endeten unentschieden, und nur einmal konnte die SV Elversberg als Sieger vom Platz gehen.

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