
Im Trierer Tiergartental haben ehrenamtliche Helfer die Streuobstwiese des NABU Region Trier gepflegt. Mit dabei: FÖJ-Absolventen und Firmen-Volunteers.
Im Trierer Tiergartental hat sich kürzlich gezeigt, wie viel mit vereinten Kräften erreicht werden kann: Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben gemeinsam die Streuobstwiese gepflegt, die vom NABU Region Trier betreut wird. Die Arbeiten verliefen zügig und wurden vollständig in Handarbeit erledigt – ein eindrucksvolles Beispiel für gelebtes Engagement zugunsten der Natur direkt vor unserer Haustür in Trier.
Der Grund für den aufwendigen manuellen Einsatz liegt in den besonderen Bedingungen vor Ort: Eine naturverträgliche Bewirtschaftung mit großen Geräten ist auf der Fläche im Tiergartental schlicht nicht möglich. Deshalb waren Handarbeit und persönlicher Einsatz gefragt. Die Aufgaben verteilten sich auf verschiedene Tätigkeiten, die zusammen für eine fachgerechte Pflege der wertvollen Streuobstwiese sorgten.
Konkret wurden folgende Arbeiten durchgeführt:
All das klingt nach einer überschaubaren Liste – doch auf einer Streuobstwiese, die naturschonend bewirtschaftet werden soll, ist jeder dieser Handgriffe mit erheblichem Aufwand verbunden. Umso wichtiger war die große Zahl an helfenden Händen, die den Einsatz an diesem Tag erst möglich machten.
Die Aktiven des NABU Region Trier waren bei diesem Pflegeeinsatz nicht allein. Besondere Unterstützung kam diesmal von zwei Absolventen des Freiwilligen Ökologischen Jahres, deren Einsatzstelle das Weingut Dr. Frey in Kanzem ist. Beide brachten nicht nur tatkräftige Hilfe, sondern auch ökologisches Bewusstsein mit auf die Wiese.
Darüber hinaus beteiligten sich vier Mitarbeiterinnen der „Exact Sciences Molecular Diagnostics GmbH“ an den Pflegearbeiten. Ihr Einsatz fand im Rahmen eines sogenannten Volunteer Days statt: Das Unternehmen stellt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zwei Tage pro Jahr für ehrenamtliche Arbeit frei. Ein vorbildliches Modell, das zeigt, wie Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung konkret und sichtbar übernehmen können – und das unmittelbar der heimischen Natur zugute kommt.
Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten, darunter Vögel, Insekten und Kleinsäuger, und sind zugleich Zeugen einer alten Kulturlandschaft. Ihre Pflege ist aufwendig und wäre ohne ehrenamtliches Engagement kaum zu stemmen. Genau deshalb ist der Einsatz von Gruppen wie dem NABU Region Trier so bedeutsam: Sie erhalten diese Flächen für kommende Generationen.
Das Trierer Tiergartental bietet mit seiner naturnahen Umgebung einen besonderen Rahmen für solche Schutzmaßnahmen. Die Streuobstwiese dort ist ein Beispiel dafür, wie lokales Naturschutzengagement und bürgerliche Beteiligung Hand in Hand gehen können.
Der NABU Region Trier bedankt sich ausdrücklich bei allen, die bei diesem Pflegeeinsatz mitgeholfen haben. Ohne das freiwillige Engagement wäre eine naturgerechte Pflege der Streuobstwiese im Tiergartental schlichtweg nicht realisierbar. Der Einsatz zeigt: Naturschutz ist eine gemeinschaftliche Aufgabe – und in Trier und der Region gibt es viele Menschen, die diese Aufgabe ernst nehmen und aktiv anpacken.
Wer sich selbst für solche Einsätze interessiert oder mehr über die Arbeit des NABU Region Trier erfahren möchte, kann sich direkt an den Verband wenden. Denn: Helfende Hände sind bei der Pflege wertvoller Naturflächen immer willkommen.






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