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Einsturzgefahr in Ehrang: Haus nach Hochwasser gesichert

In Ehrang wurde nach dem Hochwasser ein einsturzgefährdetes Haus in der Niederstraße durch Feuerwehr und THW gesichert, die Bewohner wurden evakuiert.

Redaktion
·
30. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 13 Stunden

Statik nach Hochwasser massiv geschwächt

Nach dem Hochwasser in Ehrang ist in der Niederstraße an einem Wohnhaus eine stark geschädigte Statik festgestellt worden. Wie die Stadt Trier mitteilt, hingen die Decken des Gebäudes durch und waren einsturzgefährdet, ebenso die zur Straße hin stehende Giebelwand. Das betroffene Haus besteht aus zwei Vollgeschossen mit alten Sandsteinwänden und Holzbalkendecken.

Großeinsatz von Feuerwehr und THW

Laut Angaben der Stadt Trier war die Berufsfeuerwehr mit zehn Einsatzkräften der Wachen 1 und 2, einem Einsatzleitwagen und einem Abrollbehälter Bau vor Ort, um das Gebäude und den umliegenden Straßenraum zu sichern. Die Straßenverkehrsbehörde sperrte den Bereich. Zusätzlich waren 45 Kräfte des Technischen Hilfswerks aus Trier und Hermeskeil im Einsatz, um das Haus von innen und außen abzustützen. Eine Firma unterstützte mit einem Kran die Errichtung eines Holzverbaus. Die Stadtwerke Trier trennten das Gebäude vom Strom- und Gasnetz.

Familie evakuiert, Einsturzgefahr bestätigt

Die Familie, die das Haus bewohnte, wurde evakuiert und fand nach Angaben der Stadt Trier noch am selben Tag eine andere Unterkunft. Ein Baustatiker der Stadtverwaltung untersuchte das Gebäude vor Ort und sprach eine Nutzungsuntersagung aus, da eine akute Einsturzgefahr bestand. Die Fachleute gehen demnach von einer Unterspülung des Fundaments aus. Bei einer früheren Begutachtung nach dem Hochwasser war noch keine akute Gefahr erkennbar gewesen.

Stadt appelliert an Betroffene im Überflutungsgebiet

Die Stadt Trier weist darauf hin, dass Häuser auch erst einige Zeit nach einem Hochwasser absacken können. Bewohnerinnen und Bewohner im Überflutungsgebiet werden daher aufgefordert, ihre Häuser weiterhin aufmerksam zu beobachten. Wer Risse in Wänden entdeckt und eine akute Gefahr vermutet, sollte das betroffene Gebäude nicht mehr betreten und die Feuerwehr informieren. Diese veranlasst dann eine kurzfristige Prüfung durch die Bauaufsicht. Für allgemeine Auskünfte ohne akuten Verdacht empfiehlt die Stadt, direkt einen Statiker zu beauftragen; entsprechende Kontakte vermittelt die Ingenieurkammer.

Unabhängig von diesem Einsatz in Ehrang haben wir in einem früheren Beitrag die Termine und Strecken der Martinszüge 2026 in Trier zusammengestellt.

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