
Bundesweiter Protesttag der Generation Z am 31. Oktober: Was die Initiative „GenZ regelt“ fordert und wo in Rheinland-Pfalz demonstriert wurde.
Unter dem Motto „GenZ regelt das“ hat die gleichnamige Initiative für den 31. Oktober einen bundesweiten Protesttag der Generation Z angekündigt. Wie aus der Ankündigung der Initiative auf der Plattform Demokrateam.org hervorgeht, sollte in zahlreichen deutschen Städten gleichzeitig demonstriert werden. Eine der angekündigten Kundgebungen fand demnach in Mainz auf dem Gutenbergplatz statt, Beginn war laut Ankündigung um 14 Uhr.
Die Initiative bezieht sich dabei auch auf internationale Vorbilder: Laut der Ankündigung protestieren bereits Jugendliche in Frankreich, Belgien und Spanien, zudem habe es erste Solidaritätsaktionen mit den Schüler:innenprotesten in Frankreich in Deutschland gegeben.
Als Gründe für den Protest nennt die Initiative mehrere Kritikpunkte. Dazu zählen nach eigenen Angaben Kürzungen in den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur und Gesundheit, darunter die Schließung von Suchtkliniken für Jugendliche sowie ein erschwerter Zugang zu Psychotherapie. Weitere genannte Punkte sind steigende Lebenshaltungskosten, eine aus Sicht der Organisatoren ungerechte Lastenverteilung zwischen jungen Menschen und Großunternehmen sowie die Diskussion um Wehrpflicht und Musterung. Auch der Ausbau von Überwachungsmaßnahmen und der Fachkräftemangel in Schulen, Pflege und Gesundheitsversorgung werden als Kritikpunkte aufgeführt.
Die Initiative betont laut eigener Darstellung, überparteilich auftreten zu wollen. Politische Differenzen sollten an diesem Tag zurückgestellt werden, um gemeinsam für die Anliegen junger Menschen einzutreten – unabhängig von Partei, Herkunft, Hautfarbe, Religion oder politischer Meinung. Gefordert werde eine Politik, die stärker in Bildung, soziale Sicherheit, Gesundheit und bezahlbares Leben investiert, anstatt bei der jungen Generation zu sparen.
Nach Angaben der Organisatoren soll der 31. Oktober nur der Auftakt sein. Man wolle langfristig etwas verändern und auch über den Aktionstag hinaus aktiv bleiben. Dafür suche die Initiative nach eigenen Angaben Organisationen, Vereine und weitere Unterstützer, die die Proteste bekannt machen, mit eigenen Mitgliedern teilnehmen oder mit Ressourcen und Erfahrung helfen.
Weitere Informationen zur Initiative sind laut der Ankündigung über die Website genz-regelt.de abrufbar.






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