
Hundeattacke in Leiwen: Eine Frau wird verletzt, die Halter verschwinden ohne Kontaktdaten. Die Polizei Schweich sucht nun dringend Zeugen zum Vorfall.
In der Region Trier sorgt ein Vorfall vom vergangenen Wochenende für Aufsehen: Am Sonntag, den 04.10.2026, kam es auf einem Wirtschaftsweg in Leiwen, im Bereich Zummet, zu einer Hundeattacke mit Verletzungsfolgen. Nach Angaben der Polizei wurde eine Frau gegen 16:30 Uhr von einem unbeaufsichtigten Jagdhund angefallen, der an einer Schleppleine unterwegs war. Durch den Angriff stürzte die Geschädigte zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu.
Besonders brisant: Kurze Zeit nach dem Vorfall erschienen zwei Personen – eine Frau und ein Mann –, die sich als Halter des Hundes zu erkennen gaben. Sie leisteten der Geschädigten zunächst Erste Hilfe, verließen die Örtlichkeit anschließend jedoch, ohne ihre Personalien oder andere Kontaktdaten zu hinterlassen. Damit fehlt den Ermittlern bislang eine wichtige Grundlage, um den Fall vollständig aufzuklären.
Für die Polizeiinspektion Schweich ist dieses Verhalten der entscheidende Grund, weshalb nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet wurde. Ohne die Angaben der beiden Hundehalter gestaltet sich die weitere Aufklärung des Geschehens deutlich schwieriger als bei einem gewöhnlichen Unfallhergang mit Personenschaden.
Weil bislang keine Kontaktmöglichkeit zu den beiden Verantwortlichen besteht, ist die Polizei nun auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Insbesondere Zeugen, die den Vorfall auf dem Wirtschaftsweg in Zummet beobachtet haben oder Angaben zu den beiden Hundehaltern machen können, werden gebeten, sich zu melden. Auch Personen, die in der Umgebung unterwegs waren und möglicherweise sachdienliche Beobachtungen gemacht haben, könnten für die Ermittlungen von Bedeutung sein.
Wer Hinweise zu dem Vorfall geben kann, wird gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 06502 91570 bei der Polizeiinspektion Schweich zu melden. Die Dienststelle ist zudem unter folgender Adresse erreichbar:
Vorfälle mit freilaufenden oder unzureichend gesicherten Hunden sorgen immer wieder für Diskussionen, insbesondere wenn Menschen dabei verletzt werden. Auch wenn im vorliegenden Fall der Hund an einer Schleppleine geführt wurde, reichte dies offenbar nicht aus, um einen Angriff zu verhindern. Solche Situationen werfen grundsätzliche Fragen zur Verantwortung von Hundehaltern auf – gerade im ländlichen Raum rund um Trier, wo Wirtschaftswege häufig von Spaziergängern, Radfahrern und Hundebesitzern gleichermaßen genutzt werden.
Der aktuelle Fall aus Leiwen zeigt zudem, wie wichtig es im Ernstfall ist, nach einem Vorfall mit Personenschaden die eigenen Kontaktdaten auszutauschen – unabhängig davon, ob es sich um einen Verkehrsunfall oder, wie hier, um eine Tierattacke handelt. Das Verlassen des Ortes ohne Angabe der Personalien erschwert nicht nur die polizeiliche Arbeit, sondern kann für die Beteiligten auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Der Vorfall auf dem Wirtschaftsweg in Zummet bei Leiwen macht deutlich, wie schnell ein Spaziergang in der Natur zu einer ernsten Situation werden kann. Während die Geschädigte zum Glück nur leichte Verletzungen davontrug, bleibt die Identität der beiden Hundehalter bislang ungeklärt. Die Polizeiinspektion Schweich setzt nun auf die Mithilfe der Öffentlichkeit, um den Fall aufzuklären und mögliche weitere Zeugen ausfindig zu machen. Wer Hinweise geben kann, sollte sich zeitnah bei der Polizei melden.






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