
Unbekannte zerschnitten den Kunstrasen im Kammerforststadion Saarburg – Schaden von 2.000 Euro, Platz gesperrt. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise.
Im Kammerforststadion in Saarburg ist es zu einer ärgerlichen Sachbeschädigung gekommen: Am 23. oder 24. September 2026 haben bislang unbekannte Täter die Kunstrasenfläche des Stadions mutwillig beschädigt. Wie die Polizeidirektion Trier mitteilt, schnitten die Täter zwei Kunstrasenstücke von jeweils rund 10 mal 10 Zentimetern direkt aus dem 16-Meter-Raum heraus. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
Besonders bitter für Verein und Sportlerinnen und Sportler vor Ort: Bis die beschädigte Fläche repariert ist, kann der Kunstrasen nicht bespielt werden. Gerade im 16-Meter-Raum, einem zentralen Bereich jedes Fußballspiels, macht sich eine solche Beschädigung sofort bemerkbar und sorgt für erhebliche Einschränkungen im Trainings- und Spielbetrieb.
Warum genau die Täter die beiden Kunstrasenstücke herausgeschnitten haben, ist bislang unklar. Die Polizei spricht offiziell von einer Sachbeschädigung und schließt damit mutwilliges Handeln ein, ohne dass derzeit ein konkretes Motiv bekannt ist.
Die polizeilichen Ermittlungen zu dem Vorfall dauern aktuell noch an. Die Polizeiinspektion Saarburg bittet deshalb Zeuginnen und Zeugen, die in der fraglichen Nacht etwas Verdächtiges im Bereich des Kammerforststadions beobachtet haben oder Hinweise auf mögliche Täter geben können, sich zu melden. Kontakt kann telefonisch unter 06581/91550 aufgenommen werden, Ansprechpartner ist POK Jan Gerhardt vom Sachgebiet Jugendkriminalität, erreichbar auch unter der Nummer 06581/9155-37 oder per E-Mail an pisaarburg@polizei.rlp.de.
Die Sachbeschädigung am Kammerforststadion reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle in der Region Trier ein. Erst kurz zuvor, am 24. September 2026, kam es in Mertesdorf zu Vandalismus und einer gemeinschädlichen Sachbeschädigung an einem Spielgerät auf dem Spielplatz „Zum Johannisberg“. Auch in Trier-Ruwer wurde in einer Baustelle im Bereich der Ruwermündung ein Kleinbagger durch mutwillige Steinwürfe beschädigt. Solche Vorfälle zeigen, dass mutwillige Zerstörungen öffentlicher und vereinsgenutzter Infrastruktur derzeit immer wieder Thema bei der Polizeidirektion Trier sind.
Für den betroffenen Verein in Saarburg bedeutet der Vorfall zunächst vor allem eines: Geduld. Bis die beschädigten Stellen fachgerecht repariert sind, bleibt der Platz gesperrt – ein Umstand, der den Trainings- und Spielbetrieb empfindlich stören dürfte. Antenne Trier wird über den Fortgang der Ermittlungen berichten, sobald neue Informationen vorliegen.
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