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Vermisster 85-Jähriger aus Seffern wohlbehalten aufgetaucht

Vermisstenfall geklärt: 85-Jähriger aus Seffern meldet sich bei der Polizei in Berlin. Zudem Update zum Vandalismus-Fall im Kammerforststadion Saarburg.

Redaktion
·
6. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 11 Stunden

Vermisstenfall aus der Region gelöst

Gute Nachrichten für die Polizeidirektion Wittlich: Der seit dem 2. Oktober 2026 als vermisst gemeldete 85-jährige Dieter W. aus Seffern hat sich selbst bei der Polizei gemeldet. Der Mann war offenbar auf die Vermisstenmeldung aufmerksam geworden und suchte aus eigener Veranlassung am 6. Oktober 2026 eine Polizeidienststelle in Berlin auf. Dort teilte er mit, dass es ihm gut gehe. Die ursprüngliche Vermisstenmeldung wurde daraufhin von der Polizei gelöscht, der Fall gilt somit als geklärt.

Die Polizeidirektion Wittlich bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung bei der Suche nach dem 85-Jährigen. Gleichzeitig richtete sie einen Appell an Pressevertreter: Veröffentlichungen mit personenbezogenen Daten des Mannes, insbesondere Fotos, sollen nun ebenfalls entfernt werden, um seine Privatsphäre zu schützen.

Wenn Vermisstenfälle und Alltagssorgen aufeinandertreffen

Während sich dieser Fall glücklich auflöste, beschäftigt die Polizei in der Region derzeit auch ganz andere Themen abseits von Personensuchen. So hatten wir erst kürzlich über einen Vorfall berichtet, der weniger glimpflich endete: In einem früheren Beitrag hatten wir über die mutwillige Beschädigung des Kunstrasens im Kammerforststadion Saarburg berichtet. Unbekannte hatten dort zwei etwa 10 mal 10 Zentimeter große Stücke aus dem Spielfeldbelag herausgeschnitten, der dadurch entstandene Schaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt. Das Stadion blieb infolge der Beschädigung bis zur Reparatur gesperrt, was Trainingsbetrieb und Spielbetrieb der dort ansässigen Mannschaften erheblich beeinträchtigte. Die Polizei ermittelt in diesem Fall weiterhin und bittet nach wie vor um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung beitragen könnten.

Diese Art von Vandalismus reiht sich nach bisherigen Erkenntnissen in eine Serie ähnlicher Vorfälle in der Region Trier ein und wirft Fragen zur Sicherheit öffentlicher und gemeinschaftlich genutzter Einrichtungen auf. Anders als bei der nun geklärten Vermisstensache gibt es hier bislang keine Entwarnung – der oder die Täter sind weiterhin unbekannt.

Auch sonst viel los auf den Straßen der Region

Dass die Polizeidirektion Wittlich derzeit an mehreren Fronten gleichzeitig gefordert ist, zeigen auch weitere aktuelle Meldungen aus dem Zuständigkeitsbereich. So kam es am 6. Oktober 2026 gegen 6 Uhr morgens auf der L98 zwischen Moritzheim und Grenderich zu einer Unfallflucht im Begegnungsverkehr, bei der die linken Außenspiegel zweier Fahrzeuge kollidierten. Das Verursacherfahrzeug entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Auch auf der Moselbrücke in Bullay ereignete sich bereits am 5. Oktober 2026 ein ähnlicher Vorfall: Gegen 9:30 Uhr kollidierte im Begegnungsverkehr ein weißes Wohnmobil mit einem entgegenkommenden Ford Transit. Die etwa 70-jährige Fahrerin des Wohnmobils entfernte sich daraufhin ebenfalls von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei bittet Zeugen des Geschehens, sich zu melden.

Ein weiterer Unfall ereignete sich am Nachmittag des 5. Oktober 2026 in Kelberg: Eine 16-jährige Kradfahrerin verlor auf der Mayener Straße wegen einer Ölspur auf der Fahrbahn die Kontrolle über ihr Zweirad und stürzte. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Der Verursacher der Ölspur konnte bislang nicht ermittelt werden.

Fazit

Die Auflösung der Vermisstensache um den 85-jährigen Dieter W. aus Seffern ist für die Polizeidirektion Wittlich und alle Beteiligten eine erleichternde Nachricht. Während dieser Fall nun als abgeschlossen gilt, bleiben andere Ermittlungen in der Region weiterhin offen – darunter der Fall der beschädigten Kunstrasenfläche im Kammerforststadion Saarburg, bei dem die Polizei nach wie vor auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen ist. Wer sachdienliche Informationen zu diesem oder einem der weiteren Vorfälle hat, wird gebeten, sich bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden.

Quellen


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