
Die Mollie Guestcard der Moselregion Traben-Trarbach Kröv ist für den Tourismuspreis Rheinland-Pfalz 2026 nominiert.
Ein innovatives Mobilitätsprojekt aus der Moselregion sorgt für Aufmerksamkeit weit über die Region hinaus: Die Moselregion Traben-Trarbach Kröv ist mit ihrem Projekt „Mobil ohne Grenzen: Mollie Guestcard“ für den Tourismuspreis Rheinland-Pfalz 2026 in der Kategorie „Innovation des Jahres“ nominiert. Das Projekt gehört damit zu den ausgewählten Initiativen, die in diesem Jahr um eine der begehrtesten touristischen Auszeichnungen des Landes konkurrieren.
Die Nominierung ist ein deutliches Signal: Nachhaltiger Tourismus und smarte Mobilität rücken auch in ländlichen Regionen wie dem Moseltal immer stärker in den Fokus. Was genau steckt hinter der Mollie Guestcard – und warum könnte das Projekt wegweisend für den Tourismus in Rheinland-Pfalz sein?
Seit dem 1. Juli 2025 können Übernachtungsgäste in der Moselregion Traben-Trarbach Kröv mit der Mollie Guestcard Busse und Bahnen im Verkehrsverbund Region Trier (VRT) sowie auf ausgewählten Strecken des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel (VRM) kostenfrei nutzen. Die Gästekarte wird direkt über die teilnehmenden Gastgeber ausgegeben und steht vorrangig in digitaler Version zur Verfügung – so kann sie bereits zur Anreise des Gastes genutzt werden.
Besonders praktisch: Die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ist bereits fester Bestandteil der Gästekarte und erfordert keinerlei zusätzliche Buchung. Damit werden die Hürden für die Nutzung von Bus und Bahn gezielt abgebaut und Urlaubern eine einfache, stressfreie Alternative zum eigenen Pkw geboten.
Das Konzept hinter der Mollie Guestcard ist so simpel wie wirkungsvoll: Wer in der Moselregion übernachtet, soll die gesamte Umgebung bequem mit dem ÖPNV erkunden können – ohne eigenes Auto, ohne Parkplatzsuche und ohne zusätzliche Kosten. Gäste können während ihres Aufenthalts zahlreiche Orte und Ausflugsziele erreichen, beispielsweise entlang der Mosel, in Richtung Trier, Cochem oder in die Eifel.
Gleichzeitig profitieren Inhaber der Mollie Guestcard von weiteren Leistungen und Vergünstigungen bei touristischen Angeboten in der Region. Das schafft ein umfassendes Urlaubserlebnis, das Komfort, Nachhaltigkeit und Erlebnisvielfalt miteinander verbindet.
Der besondere Ansatz des Projekts liegt in der unkomplizierten Verknüpfung von touristischer Gästekarte und einem weitreichenden Mobilitätsangebot. Statt aufwendiger Buchungsprozesse oder separater Tickets erhalten Gäste alles aus einer Hand – digital, unkompliziert und direkt über den Gastgeber. Damit zeigt das Projekt, wie Digitalisierung, Gästeservice und Nachhaltigkeit sinnvoll miteinander verbunden werden können.
Wiebke Pfitzmann, Geschäftsführerin des Tourismuszweckverbands Moselregion Traben-Trarbach Kröv, erklärt das Ziel hinter dem Projekt: „Mit der Mollie Guestcard möchten wir unseren Gästen ermöglichen, die Moselregion unkompliziert und flexibel zu entdecken und dabei das eigene Auto auch einmal stehen zu lassen. Die Nominierung für den Tourismuspreis Rheinland-Pfalz ist für uns eine besondere Anerkennung und bestätigt uns darin, Mobilität als wichtigen Bestandteil eines modernen Urlaubserlebnisses weiterzuentwickeln.“
Mit dem Tourismuspreis Rheinland-Pfalz werden Projekte und Akteure ausgezeichnet, die mit innovativen Ideen Impulse für die Weiterentwicklung des Tourismus im Land setzen. Die Nominierung in der Kategorie „Innovation des Jahres“ unterstreicht, welchen Stellenwert nachhaltige und zeitgemäße Mobilitätsangebote für die touristische Entwicklung einer Region haben können.
Ob sich „Mobil ohne Grenzen: Mollie Guestcard“ am Ende gegen die beiden Konkurrenzprojekte durchsetzen kann, entscheidet sich bei der Verleihung des Tourismuspreises Rheinland-Pfalz 2026 am 5. November in Bingen. Bis dahin dürfen die Macherinnen und Macher aus der Moselregion auf breite Unterstützung aus der Region hoffen.
Die Mollie Guestcard ist weit mehr als ein lokales Nahverkehrsticket. Sie steht für einen modernen Ansatz im Tourismus, der Gästen echten Mehrwert bietet und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Weniger Autos auf den engen Moselstraßen, weniger Parkplatzdruck in den Ortschaften – und mehr Zeit für das Wesentliche: die Landschaft, den Wein und das Erlebnis Mosel.
Für die gesamte Region Trier könnte das Projekt als Vorbild dienen. Gerade in einer Gegend, die von Tourismus lebt und gleichzeitig mit saisonalem Verkehr zu kämpfen hat, bieten smarte Gästekarten wie die Mollie Guestcard einen vielversprechenden Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Antenne Trier bleibt dran und berichtet, ob die Moselregion beim Tourismuspreis am 5. November in Bingen ganz oben auf dem Siegertreppchen steht.






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