
Die Grundschule Georg-Meistermann Wittlich belegt Platz drei bei der SchulKick-Punktejagd des FVR. Rund 15.000 Kinder nahmen an den 111 Maßnahmen teil.
Mehr Fußball auf dem Pausenhof, mehr Bewegung im Schulalltag und stärkere Verbindungen zwischen Schulen und Vereinen: Mit diesen Zielen hat der Fußballverband Rheinland (FVR) Ende des vergangenen Jahres die sogenannte „SchulKick-Punktejagd“ ins Leben gerufen. Nun ist die Aktion zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen – und eine Wittlicher Schule darf sich dabei besonders freuen: Die Grundschule Georg-Meistermann Wittlich hat einen hervorragenden dritten Platz belegt und gehört damit zu den stolzen Preisträgern des Wettbewerbs.
Die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt 33 Grund- und weiterführende Schulen beteiligten sich an der „SchulKick-Punktejagd“ und führten zusammen exakt 111 anerkannte Maßnahmen durch. Hochgerechnet nahmen dabei knapp 15.000 Schülerinnen und Schüler an allen Maßnahmen teil – ein beachtlicher Erfolg für eine Aktion, die den Fußball fest im Schulalltag verankern wollte.
Die Bandbreite der durchgeführten Aktivitäten war groß: Lehrerfortbildungen und Grundschulturniere, Schiedsrichter-Besuche in Fußball-AGs, die Ausrichtung von Grundschulfestivals sowie DFB-Mobil-Besuche in Schulen und Fußball-AGs zählten zu den anerkannten Maßnahmen. Jede Schule konnte im Zeitraum vom 18. August 2025 bis zum 26. Juni 2026 Fußballmaßnahmen durchführen, diese kurz dokumentieren und online melden. Angelehnt an das Punktespiel 2.0 des DFB gab es für jede Maßnahme eine festgelegte Anzahl an Punkten, die auf das Schulkonto eingingen und im Laufe des Schuljahres anwachsen konnten.
Den ersten Platz sicherte sich die Grundschule Goetheschule in Höhr-Grenzhausen, die mit acht eingereichten Maßnahmen insgesamt 230 Punkte sammelte. Carmen Frigger vom Schulleitungsteam brachte die Begeisterung ihrer Schulgemeinde auf den Punkt: „Fußball ist bei uns an der Schule das absolute Highlight, insbesondere im Ganztag – es vergeht kein Tag ohne Fußball.“ Als Siegerin durfte die Goetheschule einen Ballsack sowie sechs Mini-Tore mit nach Hause nehmen.
Den zweiten Platz belegte die Realschule plus/FOS Hachenburg, während die Grundschule Georg-Meistermann Wittlich den dritten Rang errang. Auch diese Schulen erhielten Preise in Form von Ballsäcken und Mini-Toren – je nach Punktestand in verschiedener Anzahl. Darüber hinaus traf das Losglück die Erich-Kästner-Realschule plus Ransbach-Baumbach, die einen Trikotsatz gewann, sowie die Grundschule Meudt, die Einlaufkinder bei einem noch festzulegenden Spiel stellen darf.
Zur feierlichen Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung lud der Fußballverband Rheinland Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Schulen sowie prominente Ehrengäste ein. Mit dabei waren Jenny Groß, Staatssekretärin des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Bildung, Tim Langen, Teamleiter der DFB-Abteilung Schulfußball, sowie Stefan Kölsch, Leiter des ADD-Schulsportreferats.
Staatssekretärin Jenny Groß würdigte die Aktion mit klaren Worten: „Sport macht einfach Spaß, und es ist wichtig, Bewegung zusammen zu erleben. An den Schulen gibt es viele begeisterte Sportlehrerinnen und Sportlehrer. Wir möchten den Kindern die Freude am Sport vermitteln.“ Sie lobte die „gelungene Idee der SchulKick-Punktejagd“ und fragte rhetorisch in die Runde: „Wie wäre eine Kindheit ohne Fußball?“
Auch die Schülerinnen und Schüler der erstplatzierten Goetheschule kamen beim Rahmenprogramm auf ihre Kosten: Am Vormittag absolvierten sie eine sportpraktische Demonstrationseinheit mit FVR-Verbandstrainer Florian Stein auf dem Kunstrasenplatz Oberwerth.
Die organisatorisch Beteiligten zeigten sich rundum zufrieden mit der Resonanz. Jörg Müller, FVR-Vizepräsident Qualifizierung, zog ein positives Fazit: „Das Resümee der SchulKick-Punktejagd ist durchweg positiv, heute hatten wir zudem eine schöne Abschlussveranstaltung. Wir haben darüber eine Menge Kinder bewegt, viele Maßnahmen sind seitens der Schulen umgesetzt worden. Wenn wir Kinder über Fußball zum Bewegen bekommen, ist ein wichtiger Schritt getan.“
Gregor Eibes, Präsident des Fußballverbandes Rheinland, betonte die gesellschaftliche Bedeutung des Projekts: „Wir freuen uns, dass die Kinder Fußball spielen, und wünschen uns, dass über die Schulen Verbindungen zu den Vereinen entstehen. Der Mannschaftssport ist existenziell wichtig, auch für die Vermittlung von Werten.“
Für die Region Trier ist das Ergebnis der „SchulKick-Punktejagd“ ein erfreuliches Signal: Die Grundschule Georg-Meistermann Wittlich hat mit ihrem dritten Platz gezeigt, dass Fußball und Schulalltag in der Region Hand in Hand gehen können. Die Preise in Form von Sportmaterial werden dem Fußball an der Schule weiteren Auftrieb geben – und das kommt am Ende den Kindern zugute. Schließlich, so brachte es Jenny Groß treffend auf den Punkt: Eine Kindheit ohne Fußball wäre eine ärmere Kindheit.






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