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VG Konz modernisiert Feuerwehr-Flotte: Neue Fahrzeuge und Sandsackfüllanlage für mehr Sicherheit

Die Verbandsgemeinde Konz investiert rund 1,1 Millionen Euro in vier neue Feuerwehrfahrzeuge und eine Sandsackfüllanlage für besseren Hochwasserschutz.

Redaktion
·
4. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 4 Wochen

Moderne Ausrüstung für die Freiwilligen Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Konz

Die Freiwilligen Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Konz sind ab sofort noch besser aufgestellt: In diesem Sommer wurden vier neue Ersatzfahrzeuge ausgeliefert und eine moderne Sandsackfüllanlage in Betrieb genommen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 1,1 Millionen Euro – ein klares Bekenntnis der Verbandsgemeinde zur Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Vier neue Fahrzeuge für vier Feuerwehren

Die Modernisierung der Feuerwehr-Flotte betrifft gleich mehrere Ortswehren in der Verbandsgemeinde. Konkret wurden folgende Fahrzeuge angeschafft und zugewiesen:

  • Zwei Mehrzweckfahrzeuge für die Freiwilligen Feuerwehren Wellen und Filzen-Hamm: Diese Fahrzeuge sind vielseitig einsetzbar – sie dienen dem Personentransport, dem Materialnachschub und können als Zugfahrzeug für Anhänger oder Rettungsboote genutzt werden.
  • Ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Pellingen: Neben der Standard-Löschausrüstung verfügt dieses Fahrzeug über einen hydraulischen Rettungssatz mit Schere und Spreizer für Einsätze bei Verkehrsunfällen sowie Stromgeneratoren und Beleuchtungsmaterial.
  • Ein Tragkraftspritzfahrzeug mit Wassertank für die Freiwillige Feuerwehr Krettnach-Obermennig: Dieses Fahrzeug ergänzt die Einsatzmöglichkeiten der Ortswehr gezielt um eine autarke Wasserversorgung.

Mit diesen Neuanschaffungen werden veraltete Fahrzeuge ersetzt und die Einsatzfähigkeit der einzelnen Wehren auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Jede Ortswehr erhält damit genau das Fahrzeug, das ihrem Einsatzprofil und den örtlichen Anforderungen entspricht.

Sandsackfüllanlage: Schnelle Hilfe bei Hochwasser und Starkregen

Neben den neuen Fahrzeugen wurde auch eine Sandsackfüllanlage mit Anhängerfahrgestell angeschafft, die speziell für den Einsatz bei Hochwasser- und Starkregenereignissen konzipiert ist. Die Leistungsfähigkeit dieser Anlage ist beeindruckend: Sie ermöglicht die Befüllung von bis zu 2.400 Sandsäcken pro Stunde und ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit.

Gerade angesichts der in den vergangenen Jahren zunehmenden Extremwetterereignisse ist diese Investition ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Katastrophenschutzes in der Region. Die Anlage kann flexibel dorthin transportiert werden, wo sie gebraucht wird – ein entscheidender Vorteil bei schnell aufziehendem Hochwasser oder plötzlichen Starkregenereignissen.

Bürgermeister Wacht: Investition in die Sicherheit der Menschen

Bürgermeister Guido Wacht betont die Bedeutung dieser Investitionen für die gesamte Verbandsgemeinde: „Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat höchste Priorität. Mit den Neuanschaffungen investieren wir gezielt in die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren und den Katastrophenschutz.“ Die Modernisierung stärke dabei nicht nur die Möglichkeiten bei Bränden und Unfällen, sondern verbessere auch die Vorsorge bei Hochwasser- und Starkregenereignissen.

Wacht macht auch keinen Hehl daraus, dass die Finanzierung keine leichte Aufgabe war: „Auch wenn die Finanzierung bei klammen kommunalen Kassen nicht einfach ist, sind sich der Rat und die politischen Gremien der VG ihrer Verantwortung bewusst.“ Die Kosten von rund 1,1 Millionen Euro seien daher eine wichtige Investition in die Sicherheit der Menschen in der Verbandsgemeinde Konz.

Ehrenamtliches Engagement als Fundament

Die neuen Fahrzeuge und die Sandsackfüllanlage sind ein klares Zeichen der Wertschätzung gegenüber den vielen ehrenamtlichen Kräften, die in den Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Konz ihren Dienst leisten. Mit moderner Ausstattung können sie ihre Aufgaben schneller, sicherer und effizienter erfüllen – zum Schutz der gesamten Bevölkerung.

Die stellvertretenden Wehrleiter der Verbandsgemeinde, Florian Haas und Ralf Kieslich, nahmen die neuen Fahrzeuge und die Füllanlage gemeinsam mit Bürgermeister Guido Wacht vor dem Rathaus in Empfang – ein symbolischer Moment für eine Investition, die die Sicherheitsinfrastruktur in der Region Trier-Saarburg nachhaltig stärkt.

Quellen


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