
Die Interkulturellen Wochen in Trier starten am 23. September mit rund 20 kostenlosen Veranstaltungen.
Trier wird bunt: Ab dem 23. September starten in der Stadt die diesjährigen Interkulturellen Wochen – ein Programm voller Begegnung, Austausch und kultureller Vielfalt. Rund 20 Veranstaltungen, organisiert von einer Vielzahl lokaler Akteurinnen und Akteure, laden dazu ein, Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und das Miteinander aktiv zu gestalten. Die Interkulturellen Wochen finden seit 1975 deutschlandweit Ende September statt und werden von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Migrationsbeiräten, Vereinen und Initiativen getragen.
Ob ein gemeinsames Kochen, ein Stadtteilpicknick, ein interreligiöses Friedensgebet oder eine Podiumsdiskussion – das Trierer Programm zeigt, wie vielfältig Begegnung sein kann. Bürgermeisterin Britta Weizenegger bringt es auf den Punkt: „Ob beim gemeinsamen Spaziergang, beim Austausch über Geschichte und Gegenwart oder beim Kennenlernen konkreter Unterstützungsangebote – die Interkulturellen Wochen zeigen, wie vielfältig Begegnung sein kann und tragen dazu bei, miteinander ins Gespräch zu kommen.“
Den Auftakt macht am Mittwoch, 23. September, die Veranstaltung „Gemeinsam Kochen um die Welt“ im Stadtteiltreff Mariahof, organisiert von der Gemeinwesenarbeit Mariahof und dem Caritasverband Trier e. V. (18 bis 22 Uhr, Anmeldung erforderlich). Bereits am nächsten Tag, Donnerstag, 24. September, lädt der Treffpunkt am Weidengraben e. V. zum Stadtteilpicknick am Spielplatz „die Acht“ zwischen den Häusern Am Weidengraben 26–36 ein (15.30 Uhr).
Am Sonntag, 27. September, stehen gleich zwei Veranstaltungen auf dem Programm: Um 10 Uhr findet in St. Bonifatius ein Ökumenischer Gottesdienst mit verschiedenen Gemeinden statt. Anschließend lädt ab 11 Uhr der Rundgang „Trier postkolonial“ dazu ein, die Stadt aus einer anderen Perspektive zu betrachten – organisiert von der Afrikanischen Community Trier e. V., der AG Frieden e. V. und der VHS Trier (bis 13.30 Uhr, Anmeldung erforderlich).
Die Woche vom 28. bis 30. September bietet ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm:
Ein besonderer Höhepunkt der Interkulturellen Wochen ist der Infonachmittag für Migrantinnen und Migranten am Donnerstag, 1. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Foyer des Theaters. Unter dem Motto „Leben in Trier“ stellen über 30 Trierer Organisationen aus der Integrationsarbeit ihre Angebote vor – darunter Behörden, Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen, Migrantenselbstorganisationen sowie soziale und kulturelle Initiativen. Der Nachmittag bietet die Möglichkeit, mit Fachkräften ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und persönliche Kontakte zu knüpfen. Für Sprachbarrieren ist gesorgt: Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für Arabisch, Farsi und Ukrainisch sind vor Ort.
Ebenfalls am 1. Oktober findet um 10 Uhr das Interkulturelle Frühstück im Stadtteiltreff Mariahof statt (Anmeldung erforderlich), und um 18 Uhr lädt der Arbeitskreis Interreligiöser Dialog zum Interreligiösen Friedensgebet an den Engel der Kulturen (Ecke Brotstraße, Neustraße und Fahrstraße) ein.
Den Abschluss der Interkulturellen Wochen gestaltet der Freitag und Samstag, 2. und 3. Oktober, mit weiteren starken Programmpunkten. Am Freitag, 2. Oktober, findet von 13 bis 16 Uhr der Tag des Flüchtlings mit Infoständen verschiedener Akteure statt – der genaue Ort wird noch bekanntgegeben. Um 15 Uhr lädt das Stadtmuseum zur Führung in einfacher Sprache durch die Ausstellung „Die 20er. Goldene Zeiten – Dunkle Jahre“ ein (Anmeldung erforderlich; diese Veranstaltung ist kostenpflichtig).
Den krönenden Abschluss bildet die Podiumsdiskussion „Sprache verbindet – Demokratie leben!“ am Freitag, 2. Oktober, um 19 Uhr im Foyer des Theaters. Bürgermeisterin Weizenegger diskutiert dabei gemeinsam mit Stiftungen, Kita-Leitungen sowie Leitungen von Sprachkursen und deren Teilnehmenden über die Schlüsselrolle von Sprache für eine gelungene Integration. Organisiert wird die Veranstaltung vom Beirat für Migration und Integration, der Ehrenamtsagentur sowie der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Trier.
Am Samstag, 3. Oktober, öffnet schließlich das Islamische Kulturzentrum e. V. seine Türen zum Tag der offenen Moschee – die genaue Uhrzeit wird noch bekanntgegeben.
Der Großteil aller Veranstaltungen der Interkulturellen Wochen ist kostenlos zugänglich. Lediglich für die Führung im Stadtmuseum wird ein Eintritt erhoben. Für einige Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Das vollständige Programm sowie alle Kontaktdaten für Anmeldungen sind auf der städtischen Webseite integration-trier.de unter dem Bereich „Veranstaltungen“ abrufbar.
Die Interkulturellen Wochen in Trier sind eine Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger – ob alteingesessen oder neu zugezogen –, gemeinsam Vielfalt zu erleben, Brücken zu bauen und die Stadt als lebendigen Ort des Miteinanders zu gestalten. Nutzen Sie die Gelegenheit und seien Sie dabei!






Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.
Dein Beitrag für Antenne Trier
Kommentar verfassen
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Wir prüfen Ihren Beitrag und veröffentlichen ihn nach Freigabe.