
Gladiators Trier reisten mit perfekter Bilanz nach Opava und wollten im FIBA Europe Cup über starke Verteidigung die Tabellenführung der Gruppe A ausbauen.
Die VET-CONCEPT Gladiators Trier sind am vierten Spieltag des FIBA Europe Cup zu Gast beim BK Opava in Tschechien. Wie die Sportschau berichtet, startete die Mannschaft am späten Dienstagvormittag ihre Reise mit dem Bus nach Frankfurt, anschließend ging es per Flug nach Krakau und von dort wieder mit dem Bus weiter nach Opava. Die Anfahrt über mehr als 1.000 Kilometer ist damit laut Sportschau dennoch die kürzeste Auswärtsreise, die die Gladiators in der Gruppenphase des Europe Cup zu bewältigen haben. Die Partie war für Mittwoch, 18 Uhr, angesetzt.
In einem früheren Beitrag wurde bereits die bis dahin perfekte Bilanz der Trierer in der Gruppenphase A eingeordnet: Drei Siege aus drei Spielen bescherten dem Team aus der Moselstadt die Tabellenführung in seiner Gruppe. Besonders deutlich fiel dabei der Heimerfolg gegen den slowenischen Vertreter Split aus, den die Gladiators nach Angaben der FIBA mit 100:80 für sich entschieden. Trainer Jacques Schneider blickte laut Sportschau mit dem Ziel auf das Spiel in Opava, an diese bisherigen Leistungen anzuknüpfen.
Vor der Partie ordnete Schneider den Gegner gegenüber der Sportschau ein: Opava sei in der Gruppenphase bislang „sehr solide“ aufgetreten. Allerdings verlor der tschechische Club laut Sportschau zwei seiner bisherigen drei Spiele und konnte nur gegen das schwächste Team der Gruppe, BC Batumi, gewinnen. Die Heimspiele gegen Split und den kosovarischen Meister Trepca gingen für Opava knapp verloren. Die Gladiators reisten damit als klarer Favorit nach Tschechien.
Der Modus des Wettbewerbs sieht laut Sportschau vor, dass in der Gruppe der Trierer neben Opava auch Teams aus Batumi, Patras, Split und Trepca antreten. Insgesamt gibt es acht Gruppen mit je sechs Mannschaften, von denen jeweils die beiden Gruppenersten in eine zweite Gruppenphase mit 16 Teams einziehen. Auch dort kommen jeweils die beiden Gruppenbesten weiter, ehe die verbleibenden acht Mannschaften den Europe-Cup-Sieger im K.-o.-System ausspielen. Die beiden Finalspiele sind laut Sportschau für Ende April 2027 angesetzt.
Mit einem möglichen vierten Sieg im vierten Spiel hätten die Gladiators den nächsten Schritt in Richtung Zwischenrunde machen können. Trainer Schneider beschrieb gegenüber der Sportschau, worauf es aus seiner Sicht ankommt: Entscheidend sei, dass sein Team sein eigenes Spiel aufziehe, schnell spiele und physisch verteidige. Der Coach äußerte den Wunsch, dass die Mannschaft die Partie über die Verteidigung dominiere.
Als Vorbild für die gewünschte Defensivleistung nannte Schneider laut Sportschau das zweite Viertel beim jüngsten Erfolg in der Basketball-Bundesliga in Vechta. In diesem Spielabschnitt ließen die Gladiators nur zwölf Punkte zu und legten damit den Grundstein für den Auswärtssieg. Genau an diese Defensivstärke sollte die Mannschaft nach den Worten des Trainers auch in Opava anknüpfen.
Die Partie in Opava übertrug der SWR nach eigenen Angaben live im Stream auf seiner Website, in der ARD-Mediathek sowie auf dem YouTube-Kanal von SWR Sport. Für die Gladiators ging es in Tschechien darum, die bisherige Erfolgsserie der Gruppenphase A fortzusetzen und die Tabellenführung in der Gruppe weiter auszubauen, wie bereits im früheren Überblick zur Gruppenphase eingeordnet wurde. Die individuellen Leistungsträger der laufenden Saison, darunter Top-Scorer Eli Brooks mit durchschnittlich 13,7 Punkten pro Spiel sowie Austin Crowley und Jordan Roland als weitere Scoring-Stützen, bildeten die Basis für die bisherigen Erfolge der Mannschaft in diesem Wettbewerb.






Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.
Dein Beitrag für Antenne Trier
Kommentar verfassen
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Wir prüfen Ihren Beitrag und veröffentlichen ihn nach Freigabe.